
UMWELTBEWUSSTSEIN
MATERIAL ABBAUEN,
LEBENSRÄUME AUFBAUEN -
UNSER UMWELT-POTENTIAL
Die Mitgliedsfirmen der SSG SOLNHOFEN STONE GROUP
SAV SOLENHOFER AKTIENVEREIN
GM GUNDELSHEIMER MARMORWERK
HENLE
hatten bereits vor Jahrzehnten erkannt, dass aufgelassene Steinbrüche für bestimmte
- meist vom Aussterben bedrohte - Tierpopulationen zum Ersatz-Lebensraum geworden sind.
Die Konzentrationen dieser Firmen in der SSG bündelte auch ihr Umwelt-Empfinden
zu einem zielgerichteten Potential an Umwelt-Power.
So wurde von SSG das im Jahr 1989 vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz
aufgelegte Artenschutzprogramm für den Apollofalter aufgegriffen und fortwährend unterstützt - bis zum Umweltpakt 2006.
Diese Übereinkunft ermöglicht einerseits den bewussten und koordinierten Kräftefluss
der interessierten Firmen zugunsten einer intakten Natur,
beinhaltet andererseits ein logisches und vorausschauendes Umwelt-Konzept
der Bayerischen Staatsregierung.
Dies war so schlüssig, dass sich, neben SSG in der Zwischenzeit alle Firmen der Industrievereinigung Altmühltaler Kalksteine e. V. angeschlossen haben.
Im Mittelpunkt des Umweltpaktes steht der Apollofalter (Parnassius apollo).
Ziel ist, seine für ihn zwingenden Lebensräume, nämlich trocken-warme Felsspaltengefüge, auf der Basis kalkhaltiger, verdichteter Abraumhalden zu ermöglichen.
Denn nur dort wächst der "Weiße Mauerpfeffer", von dem sich der Apollofalter ausschliesslich ernährt.
Solche geeigneten Felsspaltenformationen finden wir ausserhalb des Alpenraumes nur in der nördlichen Frankenalb (Lichtenfels)
und im Steinbruchgebiet Solnhofen/Eichstätt in Form von Abraumhalden.
Inhalt des von SSG stark geförderten Umweltpaktes
zwischen den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt
und der Altmühltaler Kalksteine e. V. Industrievereinigung
ist also "Schutz und Erhaltung naturschutzbedeutsamer alter Halden,
sowie die Ausarbeitung und Umsetzung von naturschutzrelevanten Maßnahmen
für den Aufbau neuer Halden".
Wichtig zu erkennen ist noch, daß der Apollofalter als sog. "Umbrella-Species" anzusehen ist:
Seine neu gewonnenen Lebensräume verhelfen einer Vielzahl anderer Tiere
ebenfalls zu typischen Lebensräumen, z. B. der Rotflügeligen Ödlandschrecke.
Der Verlust, also die Verwarlosung oder Zerstörung vorhandener Felshalden
(vor allem der früheren, inzwischen verdichteten) zieht unausweichlich den Verlus des Apollofalters und anderer Species nach sich.
Diese - auch wirtschaftlichen - Anstrengungen sind für SSG eine Selbstverständlichkeit.
Darüber hinaus ermöglicht unsere Leistungskraft einen vorbildlichen Umweltschutz, der alle Produktionsschritte ausnahmslos umfasst:
| SSG | gewinnt und verarbeitet ausschliesslich Rohstoffe aus der Natur |
| SSG | Fertigungstechniken unterliegen strengsten Umwelt- und Energiespar-Auflagen |
| SSG | Fertigungstechnologien garantieren den Erhalt der natürlichen Vorteile der Rohstoffe, vor allem bei der Bearbeitung von Format und Oberfläche |
| SSG | Betriebsabläufe erfüllen die aktuellen DIN und EN-Normen |
| SSG | setzt sein NATURSTEIN-FIRMEN-POTENTIAL ein, um den nächsten Generationen eine lebenswerte Umwelt zu überlassen |
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| Die ehemals meist als "wertlose" Schutthalden empfundene Abraumhalden stellen heute neben Ihrem wirtschaftlichen Nutzen (Rohstoffe) auch den wiedergewonnenen, typischen Lebensraum spezieller Lebewesen und Pflanzen dar. |
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| Abbau, Abbaustellen und Abbautechnik unterliegen jetzt den Zielen des gemeinsamen Umweltpaktes. Was früher im Ermessen des einzelnen Steinbruchbetreibers lag, wird jetzt flächenübervergreifend und fachmännisch von den Umweltbehörden koordiniert. |
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